2800 Arbeitsplätze in der Holzbranche


waren in Gefahr

Jahrzehntelang wurden einer Spanplatten-Firma immer neue Kredite gegeben. Man konnte sich nicht vorstellen, dass damit einmal Schluss sei. Als die Banken sich abwandten, kam prompt die Insolvenz.

Hier ist professionelles Krisenmanagement gefragt.

Vier große Werke standen vor dem Ende. Dem Insolvenzverwalter gelang es, die notwendigen Mittel zu bekommen, um neu aufzusetzen. Die Aufgabe der CRO Interimsmanagement GmbH bestand zunächst darin, den weggefallenen Gesellschafter, der auch Vertrieb und Marketing unter sich hatte, kurzfristig zu ersetzen.

CRO analysierte die Kunden- und Auftragsstrukturen dieses Werkes und erkannte hier schnell den wesentlichen Grund der Probleme. Die Folge: die Preis-/Mengenpolitik konnte gewinnbringend angepasst werden. Einige Bereiche, die zwar A-Kunden-Umsatz (Baumärkte) vortäuschten, ergaben in der Analyse, dass sie eigentlich Verlustbringer sind. Diese Kunden-Aufträge wurden mit externen Partnern abgewickelt, die sich auf dieses Kleingeschäft spezialisiert hatten. Wir dagegen kümmerten uns um die Geschäfte, die LKW-weise liefen und wurden damit wieder wettbewerbsfähig.

Konsequente Restrukturierung über alle Ebenen.

Außerdem besuchten wir die brancheninteressanten Messen und zeigten allen, die geglaubt hatten, das Unternehmen gehe vom Markt, was wir können. Diese Aufbruchsstimmung hatte den gesamten Vertrieb motiviert. Die Chancen des Personalabbaus in Insolvenz wurde ebenso genutzt wie die damit auslaufenden Handelsvertreterverträge. So konnten wir den Vertrieb neu ausrichten.

Fazit: Ein Jahr später wurde dann das zweite Werk restrukturiert. So wurden auch hier wieder Gewinne erwirtschaftet. Zwei Werke wurden verkauft. Insgesamt eine Erfolgsstory. Ein großer Marktbegleiter stieg ein, investierte wieder und integrierte letztlich das Unternehmen in seinen Konzernverbund.

 

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